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10.03.2010
5 Gründe für Rücklagen beim Bauen

5 Gründe

Warum Sie beim Bauen unbedingt noch Rücklagen haben sollten

 

Zweifelsohne wünschen sich viele ein Eigenheim und häufig ist es möglich, diesen Traum auch zu realisieren. Aber gerade als Bauherr sollte man unbedingt über Rücklagen verfügen, denn

 

1.)In aller Regel gestaltet sich ein Bauvorhaben teurer als geplant. Auch wenn im Rahmen des Finanzierungsplanes Puffer eingeplant werden, zeigt die Praxis, dass Bauvorhaben letztlich mehr kosten als ursprünglich kalkuliert. Dies kann sich sowohl durch nicht vorhersehbare Baumaßnahmen ergeben als auch durch Wünsche des Bauherren, die teurer oder umfangreicher ausfallen, als angenommen.

 

2.)Nachfinanzierungen sind nicht immer möglich und meist teurer als die Baufinanzierung. Reicht das geplante Budget nicht aus, um das Bauvorhaben abzuschließen, können grundsätzlich Nachfinanzierungen beantragt werden. Allerdings sind diese in der Regel mit höheren Kosten verbunden und nicht immer möglich, beispielsweise, weil sich die Bonität durch einen hohen Baukredit, der erst in geringem Umfang zurückbezahlt wurde, verschlechtert hat.

 

3.)Die monatliche Belastung bei einem finanzierten Gebäude kann sich ändern. In den meisten Fällen werden Baufinanzierungen als Annuitätendarlehen vereinbart, das bedeutet, die monatliche Rate setzt sich aus Zinsen und Tilgung zusammen. Die vereinbarte Rate bleibt dabei konstant hoch, allerdings nur während der Zinsbindungsfrist. Nach Ablauf des Zeitraumes, für den die Zinsen fest vereinbart wurden, müssen die Kreditkonditionen neu verhandelt werden, da in der Regel die Restschuld zu diesem Zeitpunkt nicht vollständig getilgt werden kann. Durch veränderte Kreditbedingungen, beispielsweise, weil zwischenzeitlich die Zinsen gestiegen sind, kann es passieren, dass sich die Rate erhöht, der Bauherr also für die Finanzierung monatlich mehr Geld aufbringen muss.

 

4.)Ein Eigenheim ist immer eine langfristige Investition, unabhängig davon, ob das Haus neu gebaut wird oder ob eine bestehende Immobilie aus-, umgebaut oder modernisiert wird. Zunächst sind die Kosten im Vergleich zu einer Mietwohnung höher, denn neben den meist höheren Kosten für Wasser und Strom aufgrund der größeren Wohnfläche fallen weitere Kosten, beispielsweise die Grundsteuer oder eine Gebäudeversicherung an. Zudem werden, wenn nicht schon zu Baubeginn, so spätestens nach einigen Jahren erste Renovierungsarbeiten erforderlich.

 

5.)Es können jederzeit unvorhergesehene Ereignisse eintreten. Arbeitslosigkeit, ein Unfall oder ein Todesfall machen auch vor Bauherren nicht Halt. Deshalb sollten Rücklagen vorhanden sein, damit auch Zeiten, die sich finanziell schwieriger gestalten, gemeistert werden können, ohne dabei den Verlust des Hauses zu riskieren.

 
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