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10.03.2010
5 Gründe warum der Privatkredit für arbeitslose für den Mülleimer ist

5 Gründe warum der Privatkredit für arbeitslose für den Mülleimer ist

 

Wer arbeitslos ist, hat von Haus aus ein knapperes Einkommen, auch wenn die regelmäßigen Ausgaben konstant bleiben oder sogar steigen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass gerade dann, wenn das Einkommen niedrig ist, der Wunsch nach einem Kredit aufkommt, um diese Zeit und die damit verbundenen finanziellen Engpässe zu überbrücken. Aber speziell Kreditangebote, die als Kredite für Arbeitslose beworben werden, sind mit Vorsicht zu genießen, denn

 

1.)Häufig stecken unseriöse Anbieter hinter diesen Angeboten. Grundvoraussetzung für einen Kredit ist, dass der Antragssteller in der Lage ist, das geliehene Geld wieder zurückzubezahlen, wobei zur Absicherung eines Kredites in der Regel eine Lohn- oder Gehaltsabtretung vereinbart wird. Jemand, der Arbeitslosengeld I bezieht, verfügt zwar meist über ein Einkommen, dass eine Rückzahlung ermöglicht, jemand der Arbeitslosengeld II bezieht jedoch nicht, denn hierdurch ist lediglich die Grundsicherung abgedeckt. Daher lehnen Banken in der Regel Kredite bei bestehender Arbeitslosigkeit ab, da schlichtweg die Möglichkeit zur Rückzahlung nicht gegeben ist. Diesen Punkt machen sich jedoch viele unseriöse Anbieter zunutze und versprechen Kredite auch in schwierigsten Fällen zu vermitteln. Häufig werden dafür bereits im Vorfeld hohe Gebühren fällig und letztlich hat der Antragssteller für etwas bezahlt, das er nie erhalten hat. 

 

2.)Ein Kredit kann zwar kurzfristig weiterhelfen, stellt aber immer eine längerfristige Belastung dar. Grundsätzlich gilt für jeden Kredit, dass das Geld zwar kurzfristig zur Verfügung steht, jedoch über einen längeren Zeitraum zurückbezahlt werden muss. Das bedeutet, dass das ohnehin schon knappe Einkommen durch eine weitere monatliche Ausgabe belastet wird. 

 

3.)Solche Kredite sind teuer. Mittlerweile gibt es zwar einige seriöse Anbieter, die auch bei Arbeitslosigkeit Kredite vermitteln, jedoch sind solche Kredite aufgrund des hohen Risikos für den Kreditgeber meist nur mit einem sehr hohen Zinssatz und somit hohen Kosten zu bekommen.

 

4.)Für die notwendige Bonität wird häufig ein zweiter Kreditnehmer oder ein Bürge benötigt. In den meisten Fällen reicht die Bonität für einen Kredit bei bestehender Arbeitslosigkeit nicht aus. Daher werden Kredite, wenn überhaupt, nur dann gewährt, wenn der Antragssteller einen zweiten Kreditnehmer oder einen Bürgen vorweisen kann, der in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis steht und die Kreditraten im Bedarfsfall aus seinem Einkommen bezahlen kann. Das bedeutet jedoch, dass eine weitere Person für die Schulden des Antragsstellers haftet.

 

5.)Oft geht es auch ohne Kredit - und das ist gut so! Um einen Kredit zu erhalten, muss eine ausreichende Bonität vorhanden sein. Wer jedoch über ein so hohes Einkommen oder Rücklagen verfügt, dass ein Kredit möglich wird, benötigt im Grunde genommen gar keinen Kredit und es ist wesentlich ratsamer, den Lebensunterhalt aus dem Einkommen und den Rücklagen zu bestreiten und das benötigte Geld für größere Anschaffungen anzusparen, als sich zu verschulden.

 
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