Geldverleih
Als Geldverleih bezeichnet man in der Finanzwelt, alles was mit der zeitlich begrenzten Verfügbarkeit von Geld zu tun hat. Wer sich Geld leihen will, hat heute im Alltag viele verschiedene Möglichkeiten. Als Erstes begegnet man wohl dem Dispo-Kredit. Diese Art von Geldverleih ist einfach, schnell und bequem. Allerdings hat, dass auch seinen Preis. Hier sind die Zinsen relativ hoch. Andere Möglichkeiten sich Geld bei einer Bank zu leihen, sind Kredite in den verschiedensten Höhen und Variationen. Dabei gibt es Verbraucherkredite, Ratenkredite, Baukredite, Kleinkredite und, und, und…Bei der Geldleihe gibt es aber auch noch die Schuldverschreibungen, die ähnlich wie ein Kredit sind, jedoch nicht kündbar. Dabei haben die Gläubiger aber die Möglichkeit, den Schuldschein weiter zu verkaufen. Der Schuldner ist erst wirklich vor Rückforderungen sicher, wenn er nach abgezahltem Kredit, den Schuldschein zurückerhält. Es ist aber auch der Geldverleih über private Personen möglich. Das können kleine Summen für zwischendurch sein. Aber auch größere Summen beim Autokauf oder dem Hausbau sind möglich. Die Verträge können formlos geschlossen werden, aber bei größeren Summen sollte man doch einen schriftlichen Vertrag machen. Gläubiger, die aus einem privaten Geldverleih, Zinsen bekommen, müssen diese auch als Einkommen versteuern. Wichtig zu wissen ist beim privaten Geldverleih, dass das Finanzamt sehr genau hinsieht. Bei Scheinverträgen, mit denen Steuern „geprellt“ werden, versteht das Finanzamt gar keinen Spaß. Wie meistens bei solchen Behörden heißt es auch hier: „Immer auf die Kleinen…!“ Ob gewerblich oder privat, der Geldverleih ist eine Vertrauenssache. Deshalb sollte man sich sehr genau überlegen, von wem man sich Geld leiht oder anders herum, wem man welches auf Zeit gibt. Bei Verträgen sollte man immer sehr gründlich lesen und auch mal den Taschenrechner ziehen und nachrechnen ob Zahlen und Zinsen so stimmen.
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